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Überblick
Seit dem Jahr 2000 erscheinen auch in Kanada pro Jahr immer mehr Briefmarken, wobei es eine Vielzahl von Blocks, Kleinbogen und Markenheftchen gibt. Somit gehört auch Kanada leider nicht mehr zu den preiswerteren Sammelgebieten, die man für ein Neuheiten-Abo empfehlen kann.
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Die Markenausgaben 2000-2004
Im Jahre 2000 die Marken "Millenium-Partnerschaftsprogramm", "NHL-All Stars I", "Vögel", der Kleinbogen "Ländliche Briefkästen", "Grußmarke", "Mädchen- und Jungen-Klub", "Kirche der 7-Tage-Adventisten","Zukunftsmarken", "Segelschiffe", "100 Jahre Arbeitsministerium" sowie "Wale" und im Jahre 2001 "NHL-All Stars II", "Vögel", "Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft", die Kleinbogen "150 Jahre Kanadische Post" und "300 Jahre Großer Friede von Montreal", "Grußmarken", "Theater" und "Heißluftballons" emissiert.
Für 2002 sind die Freimarkenserie "Traditioneller Handel", "Goldenes Thronjubiläum Königin Elisabeth II.", "NHL-All Stars III", "Olympische Winterspiele", "Universitäten", "Tulpen", der Block "Korallen", "Skulpturen", der Block "Int. Jahr der Berge", "UN-Tag des Lehrers", "Börse Toronto" und "Kommunikationstechnologie", für 2003 "NHL-All Stars IV", "John James Audobon", der Kleinbogen "50Jahre Waffenstillstand in Korea", "Nationalbibliothek" und der Block "Jean-Paul Riopelle" sowie für 2004 "NHL-All Stars V", der Block "Otto Sverdrup", "Städt. Straßenbahnen", "Universitäten", "Kinderhospital Montreal", "John James Audubon", der Kleinbogen "Transatlantischer Postverkehr", "Schreib mal wieder", "Olympische Sommerspiele", "Golf", der Kleinbogen "Kanadische Ehrenkreuz-Träger" und der Block "Jean-Paul Lemieux" zu nennen.
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Kanada zu Beginn des 21. Jahrhunderts
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellte sich Kanada als ein prosperierendes und in vieler Hinsicht erfolgreiches Land dar. Die Bevölkerung erfreute sich nicht nur eines Lebensstandards, der zu den höchsten der Welt zählte, sondern auch guter Zukunftsaussichten und hoher Rechtssicherheit. Andererseits gab es noch ungelöste Fragen, die aus dem 20. Jahrhundert stammten. Hierzu zählen das Verfassungsproblem und die Quebecfrage. Das Problem des Regionalausgleichs und Reformen in der Sozialfürsorge und im Erziehungswesen standen weiterhin auf der politischen Tagesordnung.
Viele Schwierigkeiten sind kein rein kanadisches Problem, sondern auch aus anderen Industriestaaten bekannt. Das gewachsene soziale und konstitutionelle System gilt es auch hier an die Realitäten einer fortschreitenden Globalisierung anzupassen.
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Die Markenausgaben 2005-2009
Die Geschehnisse zu Beginn des 21. Jahrhunderts
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 Prozent. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 Prozent.
Die Liberalen verloren im Januar 2006 die Parlamentswahlen im zweitgrößten Flächenstaat der Erde, denn die Konservativen unter Stephen Harper konnten ihren Sieg feiern, wobei sie allerdings die absolute Mehrheit verfehlten. Der kanadische Ministerpräsident Paul Martin räumte seine Niederlage ein und trat vom Vorsitz seiner Liberalen Partei zurück. Nun müssten die Konservativen eine Minsterheitsregierung bilden oder Unterstützung von den linken Neuen Demokraten oder dem nach Unabhängigkeit strebenden Bloc Québecois suchen, berichteten Fernsehsender am Montagabend (Ortszeit) auf der Basis erster Hochrechnungen. Die seit zwölf Jahren regierenden Liberalen kamen auf den zweiten Platz. Die Mehrheit der Abgeordneten im kanadischen Parlament hatte die liberale Minderheitsregierung unter Premierminister Paul Martin Ende November mit einem Misstrauensvotum zu Fall gebracht. Eine Korruptionsaffäre hatte das Image von Martins seit zwölf Jahren regierender Liberaler Partei beschädigt und den Konservativen Auftrieb verschafft.
Die Weltwirtschaftskrise, die im Jahre 2008 mit der us-amerikanischen Immobilienkrise begann, verschonte auch Kanada nicht, so daß - wie in vielen anderen Ländern - sich auch die kanadische Regierung gezwungen war, viele Milliarden in die Wirtschaft und besonders das Bankwesen zu pumpen, um einen Kollaps zu verhindern. Zur Stützung der Autoindustrie gab es deshalb 2009 eine Abwrackprämie, wie sie auch in Deutschland und den USA eingeführt wurde.
Anfang Juni 2010 beschloß die Regierung, ihre Klimaziele drastisch herunterzuschrauben. Für das Jahr 2010 sollten die CO2-Emissionen nur noch um fünf Mio. Tonnen gesenkt werden und nicht um die ursprünglich geplanten 52 Mio. Tonnen. Das Kyoto-Protokoll sah für Kanada eine Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2012 um sechs Prozent gegenüber 1990 vor. Die Regierung Harper will nun eine Reduzierung um 17 Prozent bis 2020 erreichen. Der Oppositionspolitiker Bernard Bigras vom Bloc Québécois sagte, Kanada werde somit zu einem "Umweltverbrecher".
... wird fortgesetzt ...
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